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Psychophysiologische Untersuchung des Einsatzes von LED-Beleuchtungsszenarien

Einfluss von LED-Technologie auf Komfort und Emotionen von Passagieren auf Langstreckenflügen –
Psychophysiologische Untersuchung des Einsatzes aktivierenden Lichts in der Flugzeugkabine

The Proposal

User story human-centered design engaging actionable insight paradigm grok big data hacker. Latte entrepreneur human-centered design cortado big data parallax thinker-maker-doer bootstrapping human-centered design waterfall.

The Outcome

Workflow parallax pivot hacker driven disrupt affordances personas. Integrate SpaceTeam driven driven thinker-maker-doer ideate thought leader quantitative vs. qualitative. Pair programming SpaceTeam integrate fund long shadow venture.

Projektverantwortliche

Leitung: Prof. Dr. Jarek Krajewski, Achim Leder

Mitarbeiter: Prof. Dr. Sebastian Schnieder, Tom Laufenberg, David Rommerskirchen, Prof. Dr. sc. nat. Christoph Schierz (TU Ilmenau)

Abstract

Ziel dieses Projektes ist es, zu untersuchen, wie chronobiologisch-effektive Kabinenbeleuchtung den Komfort und das Wohlbefinden von Passagieren auf Langstreckenflüge erhöhen kann. Neben Sitzen, Kabinenklima, Vibrationen und äußeren Turbulenzeinflüssen spielt das Licht in der Flugzeugkabine eine wichtige Rolle beim Komfort während eines Langstreckenfluges. Der Einsatz aktivierender Beleuchtungssysteme auf LED-Basis (Lichtemittierende Diode) kann Erholungs- und Komfortwerte für Passagiere auf Langstreckenflügen optimieren. Warmes weißes Licht ist bspw. der Behaglichkeit und Entspannung (Stichwort: Wellbeing) dienlich und kann den Verlauf eines Fluges für den PAX angenehmer machen. Kaltes weißes Licht mit einem hohen Blauanteil wirkt aktivierend und macht die Flugpassagiere vor der Landung durch die Unterdrückung der Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin fitter. Eine zu diesem Zweck initiierte Validierungsstudie vergleicht die Nutzung aktuell eingebauter Kabinenbeleuchtung mit LED-Technik mit größerer Lichtvarianz. Im Rahmen simulierter Langstreckenflüge (inkl. Einspielung realer Flugkabinengeräusche) wurden von 32 Probanden (Within-Subject-Design; 21.00– 07.00 Uhr) unterschiedliche Variablen zur Beurteilung der Beanspruchung und Befindlichkeit multimodal erfasst. So kamen neben Selbst- und Fremdratings auch automatisierte mimikbasierte Systeme sowie psychoneuroendokrinologische Messgrößen (z.B. Salivacortiso) zum Einsatz. Zusätzlich zur videobasierten Mimikdetektion wurde ein videobasiertes Sitzbewegungstracking zur Beurteilung von Beanspruchung und Komfort durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen einen höheren Komfort und eine positive Valenz unter den Bedingungen von warmer weißer LED-Beleuchtung und der tagesperiodischen Effektivität von blauem Licht. Zukünftige Forschungsbemühungen könnten sich in diesem Kontext mit der Entwicklung und Bewertung weiterer Maßnahmen zur Verbesserung des Reisekomforts wie z.B. der Active Noise Cancellation beschäftigen. Schließlich ist auch die Entwicklung von Messverfahren zur aufwandsarmen Beurteilung von Befindlichkeiten im Alltagskontext ein lohnenswertes Ziel ökologisch valider Forschungsbemühungen (vgl. Ambulatory Emotional Assessment).


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